Golftuniere

Große Turniere | Grand Slam
Die vier größten und bedeutendsten jährlich stattfindenden Turniere sind die Majors. Früher gehörten die zwei wichtigsten Amateurturniere (British Amateur und US Amateur) zu den Majors, heute sind die besten Spieler ausnahmslos Profis und die Majors sämtlich Profiturniere (einige der besten Amateure werden aber eingeladen).

Der Augusta National Golf führt im April das erste Major des Jahres durch. Das US Masters in Augusta (Georgia) ist das einzige Major, das immer auf demselben Platz stattfindet, wenn dieser auch beständig umgebaut wird.
Im Juni tritt die Weltelite zur US Open an, die seit 1895 von der USGA ausgerichtet wird und somit von allen Majors über die größte Kontinuität bezüglich des Veranstalters verfügt.
Das älteste Major (Erstaustragung 1860) und gleichzeitig das einzige außerhalb der USA, ist The Open Championship im Juli. Sie wird immer auf einem Links-Platz in Großbritannien gespielt und seit 1920 von der The Royal and Ancient Golf Club of St Andrews (R&A) veranstaltet.

Schließlich organisiert die PGA of America im August die PGA Championship. Jedes zweite Jahr treten die Teams der USA und von Europa gegeneinander an, um den Gewinner des Ryder Cups zu ermitteln. Jedes Team besteht aus zwölf Spielern, es werden sowohl Vierer als auch Einzel gespielt, die Spielform hier ist im Gegensatz zu den Majors das Lochspiel. Der Ryder Cup wird gemeinsam von der PGA of America und der PGA European Tour administriert.

In den Jahren, in denen der Ryder Cup pausiert, gibt es ein ähnliches, wenn auch weniger prestigeträchtiges, Turnier, den sogenannten Presidents Cup. Dabei tritt das Team der USA gegen den „Rest der Welt außer Europa“ an. Die Europäer tragen in jenen Jahren die Seve Trophy aus, ein Vergleich zwischen Kontinentaleuropa und Großbritannien & Irland.

Die wichtigsten Turnierserien der Professionals werden von der US-amerikanischen PGA Tour und der europäischen PGA European Tour organisiert.

Die meisten Turniere für Golfprofis werden als Zählspiel über vier Runden ausgetragen, die an vier aufeinander folgenden Tagen stattfinden. Normalerweise sind dies Donnerstag bis Sonntag, gelegentlich kommt es jedoch zu wetterbedingten Verschiebungen. Nach der zweiten Runde wird nur noch eine beschränkte Teilnehmerzahl, in der Regel etwa die Hälfte des Feldes, für die beiden Endrunden zugelassen. Der sogenannte Cut ist die Platzierung, die nach den beiden ersten Runden erreicht werden muss, um an den Finalrunden teilnehmen zu dürfen. In den meisten Fällen geht das Erreichen des Cuts mit der Ausbezahlung von Preisgeld an die entsprechenden Spieler einher.

Senior Majors
Im professionellen Seniorenbereich, das sind Golfer über 50 Jahre, finden alljährlich fünf Major Championships statt. Diese Turniere gehen über vier Runden, anders als die üblichen Seniorenturniere, die schon nach drei Runden ausgespielt sind. Vier dieser sogenannten ''Senior Majors'' werden von der nordamerikanischen Turnierserie Champions Tour auf US-amerikanischen Plätzen ausgerichtet, während die ''Senior British Open'' von der European Seniors Tour auf britischem Boden veranstaltet wird.

Im einzelnen sind das die folgenden Turniere: -Senior PGA Championship'' (gegründet 1937; zur Champions Tour gehörig seit 1980; zur European Seniors Tour gehörig seit 2007)
-U.S. Senior Open (zur Champions Tour gehörig seit der Gründung 1980)
-Senior Players Championship'' (zur Champions Tour gehörig seit der Gründung 1983)
-Senior British Open (zur European Seniors Tour gehörig seit der Gründung 1987; zur Champions Tour gehörig seit 2003)
-The Tradition (zur Champions Tour gehörig seit der Gründung 1989)

Die vier erstgenannten Senior Majors finden nacheinander im Juli statt, wobei nur zwischen der Senior Players Championship und der Senior British Open ein zweiwöchiger Intervall besteht, um den Spielern die Anreise nach Großbritannien zu erleichtern. Das fünfte Senior Major findet dann erst gegen Ende August statt. (Quelle: Wikipedia)

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